Bauernherbst-Finale im Salzburger Freilichtmuseum

19.10.2026

2027 ist Wagrain der Eröffnungsort

Feierlicher Ausklang des Salzburger Bauernherbstes im Freilichtmuseum in Großgmain und rund 3.000 Besucher feierten mit. Auf dem weitläufigen Museumsgelände luden zahlreiche Stände zum Verkosten ein – von Bauernkrapfen und Pofesen bis zu Käse- und Wildspezialitäten sowie frischem Holzofenbrot. Handwerksvorführungen, Musik und Schnalzerdarbietungen machten die bäuerliche Kultur erlebbar. Beim Butterschütteln, Herstellen von Kräutersalz oder Bemalen von Bauernherbst-Fahnen konnten auch die jüngsten Gäste selbst aktiv werden. Ein besonderer Höhepunkt war die Auszeichnung der Gewinner der Bauernherbst-Wettbewerbe. Für die musikalische Umrahmung sorgte der „Kreizberger G’song und Soatnklong“ aus Flachau. Organisiert wurde das große Finale von Eveline Bimminger und ihrem Team der SLT (SalzburgerLand Tourismus). 

Ausgezeichnete Bauernherbst-Klänge und besondere Augenblicke

Unter dem Motto „G’sungen und G’spielt“ rückte der Bauernherbst 2026 besonders Familien- und Stubenmusiken sowie kleine regionale Musikgruppen in den Mittelpunkt. Wie vielfältig die „fünfte Jahreszeit“ klingt, zeigten auch die zahlreichen Einsendungen zum Wettbewerb „So klingt der Bauernherbst“.

Den ersten Platz belegte Zuzana Cakvariova aus Kaprun mit ihrem Beitrag über Schützen und Trachtenmusik. Christoph Hettegger aus Salzburg erreichte mit seiner Aufnahme junger Schnalzer Platz zwei, Roman Rath aus Faistenau mit einem Chorbeitrag Platz drei.

Beim Fotowettbewerb „Mein schönster Bauernherbst-Moment“ überzeugte Heidi Fuchsberger aus Neumarkt mit ihrem Motiv „Käfer trifft Bauernherbst“. Sie freute sich über einen von Maria Alm in der Region Hochkönig bereitgestellten Aufenthalt für zwei Personen mit zwei Übernachtungen inklusive Frühstüc

Gemeinsam feiern verbindet Menschen

Das Salzburger Freilichtmuseum bot mit seinen historischen Bauernhöfen die perfekte Kulisse für die Veranstaltung. Zwischen den geschichtsträchtigen Gebäuden wurde verkostet, musiziert und gemeinsam gefeiert. Handwerksvorführungen und Mitmachstationen luden dazu ein, selbst aktiv zu werden und miteinander ins Gespräch zu kommen.

„Das Salzburger Freilichtmuseum zeigt die Geschichte vom Bauen, Wohnen und Arbeiten im Bundesland Salzburg. Vieles davon wirkt als Tradition bis heute nach und ist Teil der Kultur in Salzburg. Hier sehe ich die Brücke zum Bauernherbst, wo auch Tradition, Kulinarik und Musik für Gäste in Salzburg sichtbar gemacht wird. Außerdem: Gemeinsam feiern verbindet Menschen – früher genauso wie heute“, so Peter Fritz, Direktor des Salzburger Freilichtmuseums.

Bauernherbst-Eröffnung 2027 in Wagrain

Einen ersten Ausblick auf die landesweite Bauernherbst-Eröffnung am 29. August 2027 in Wagrain gab Stefan Passrugger, Geschäftsführer von Wagrain-Kleinarl Tourismus. Die Region ist bereits seit den Anfängen im Jahr 1997 beim Bauernherbst dabei. Im kommenden Jahr treffen dort gleich drei Jubiläen zusammen: 30 Jahre Bauernherbst in den Gebirgsgauen, 100 Jahre Heimatverein Wagrain und 100 Jahre Tourismusorganisation Wagrain.

„Anlässlich der Jubiläen haben wir uns überlegt die 10 Dekaden der 100 Jahre mit ihren jeweiligen Höhepunkten in einem bunten Umzug darzustellen. Es wird um den Brand und das Feuerwehrwesen gehen, selbstverständlich wird die Entstehung des Skisportes in Wagrain (erster Lift 1949), der Bau der Grafenberggondel 1985 und nach mehr als 40 Jahren die Erneuerung dieser Bahn auf den modernsten Stand der Technik gezeigt, eine andere Dekade wird auf verschiedenen Wegen den Weg des Getreides vom Feld bis zum Brot zeigen. Die Kulinarik, musikalische Umrahmung und zu Beginn des Festes eine Feldmesse werden einer wunderbaren Eröffnung eine würdigen Rahmen geben“, verrät Passrugger, der sich schon jetzt darauf freut, viele Besucher beim Eröffnungsfest willkommen zu heißen.

Salzburger Bauernherbst 2026: 77 Orte und rund 2.000 Veranstaltungen

Seit 1996 verbindet der Salzburger Bauernherbst Landwirtschaft, Tourismus und Volkskultur und begeistert mittlerweile jährlich rund 500.000 Besucherinnen und Besucher bei seinen Festen und Veranstaltungen. Die 31. Auflage umfasst 2026 rund 2.000 Veranstaltungen und Feste in 77 Bauernherbst-Orten. Rund 14.000 Mitwirkende gestalten die „fünfte Jahreszeit“ mit; 260 Bauernherbst-Wirte und 330 Bauernherbst-Bäuerinnen und -Bauern stehen für regionale Produkte und kulinarische Vielfalt. Den offiziellen Auftakt feierten am 22. August rund 4.000 Besucher in Maria Alm in der Region Hochkönig. 

Bauernherbst-Erlebnisse bis Ende Oktober 2026

In den Bauernherbst-Orten gibt es – von musikalischen Begegnungen bis zu Handwerks- und Familienerlebnissen – noch bis Ende Oktober viel zu entdecken.

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