Salzburger Landestheater bringt Forschungs-Thriller

13.01.2026

Manhattan Project (c) SLT Tobias Witzgall
Manhattan Project

Spätestens seit Christopher Nolans gleichnamigem Erfolgsfilm aus dem Jahr 2023 ist der Name Oppenheimer weltweit bekannt. J. Robert Oppenheimer, der „Vater der Atombombe“, hat mit seiner Arbeit die Welt unwiderruflich verändert. Ab 22. Jänner bringt das Salzburger Landestheater seine Geschichte als packenden Theaterabend auf die Bühne der Kammerspiele.

Autor Stefano Massini widmet sich J. Robert Oppenheimers in einem packenden Forschungs-Thriller, in dem das „Manhattan Project“ im Mittelpunkt steht – und damit nicht nur Oppenheimer selbst, sondern auch die Hoffnungen, Zweifel und inneren Kämpfe jener Wissenschaftler und Finanziers, die vor dem Nationalsozialismus aus Europa in die USA geflohen sind. Bereits 1938 beginnen sie in New York mit der Forschung zur militärischen Nutzung von Uran – getrieben von der Angst, Hitler könnte zuerst über die Atombombe verfügen.

Massini erzählt dieses zentrale Kapitel der Geschichte als rasantes Epos voller sprachlicher Wucht und mit einem Crescendo der Spannung. Regisseur Claus Tröger besetzt die titelgebende Rolle mit Kammerschauspielerin Britta Bayer und eröffnet damit eine überraschend neue Perspektive auf Oppenheimer.

Blutspender gesucht: Erkältungs- und Grippesaison sorgt für Engpass

12.01.2026

Blutspende (c) Österreichisches Rotes Kreuz
Blutspenden tut nicht weh

Alle 90 Sekunden wird in Österreich eine Blutkonserve benötigt. Das Rote Kreuz Salzburg, appelliert eindringlich an die Salzburger, Blut zu spenden: Damit auch in den Wintermonaten alle kranken und verletzten Menschen zuverlässig mit lebensrettenden Blutkonserven versorgt werden  können, ist frisches Blut gefragt.

Jeder Erwachsene hat rund fünf Liter davon im Körper, jede Sekunde pumpt es durch unsere Adern – und doch ist Blut ein einzigartiges Notfallmedikament, das nicht künstlich hergestellt werden kann.

Gerade in der kalten Jahreszeit gerät die Blutversorgung zunehmend unter Druck. Die aktuelle Grippe- und Erkältungswelle führt dazu, dass viele potenzielle Spender vorübergehend nicht spenden können. Gleichzeitig bleibt der Bedarf an Blutkonserven unverändert hoch. In Salzburg liegen die Lagerstände derzeit deutlich unter dem notwendigen Niveau. Das ist besonders kritisch, denn bei einem zu niedrigen Vorrat können notwendige Operationen nicht durchgeführt werden.

Blutkonserven sind für zahlreiche Operationen, Notfallbehandlungen und Therapien unverzichtbar, jedoch nur 42 Tage haltbar. Nur durch regelmäßige Blutspenden kann die kontinuierliche Versorgung der Patienten sichergestellt werden.

Der Blutbedarf kennt keine Saison. Jede einzelne Spende zählt und kann Leben retten.

 

Gesundheitsdestination Gastein: Waldtherapie zeigt Wirkung

07.01.2026

rojektteam (c) Daxenbichler Paracelsus Universitaet
Gasteiner Projektteam

Eine neue klinische Studie im Rahmen des EU-Forschungsprojektes WiWa² in Gastein zeigt: Gezielte aktive Aufenthalte im Wald können die Therapieerfolge bei chronischen Rückenschmerzen messbar verbessern. Wer sich in der Natur bewegt, profitiert körperlich und seelisch – und das auf Dauer.

Der alpine Naturraum Gastein gewinnt weiter an wissenschaftlich belegter Bedeutung als Gesundheitsdestination. Die klinische Studie WiWa², durchgeführt in Zusammenarbeit mit der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität Salzburg (PMU), zeigt, dass strukturierte Bewegung in der Natur – sogenanntes Green Exercise in Kombination mit Waldtherapie – bei Menschen mit chronischen Rückenschmerzen nachhaltige gesundheitliche Effekte erzielt.

Die Studienergebnisse wurden kürzlich im Rahmen einer Fachpräsentation in Bad Hofgastein Vertretern aus Wissenschaft, Gesundheitswesen und Tourismus vorgestellt. Sie liefern klinische Evidenz für die Wirksamkeit alpiner Outdoor-Therapieformate im Rahmen der Gesundheitsvorsorge Aktiv (GVA).

Mozartwoche 2026: Die große Jubiläums-Edition

05.01.2026

Rolando Villazon (c) Wolfgang Lienbacher
Rolando Villazon

In wenigen Tagen startet das erste Kultur-Highlight des Jahres im SalzburgerLand: Mozart: lux æterna – unter diesem Motto werden im Jänner 2026 gleich zwei Mozart'sche Jubiläen zelebriert:

Mozarts 270. Geburtstag und das weltweit bedeutendste Mozart-Festival, die Salzburger Mozartwoche, wurde vor 70 Jahren zu Ehren des Genius loci ins Leben gerufen. "Wolfgang Amadé Mozart erblickte 1756 das Licht der Welt, aber erst 1791 mit seinem allzu frühen Tod, der Vollendung des Kreises, wird er unsterblich.

Mozart: lux æterna steht für diese Jubiläums-Mozartwoche und so feiern wir das ewige Licht Mozarts", erklärt Festival-Intendant Rolando Villazón, und fügt hinzu: "Aus diesem doppelten Anlass präsentieren wir eine Neuinszenierung von Mozarts vorletzter Oper Die Zauberflöte. Der Zauber und die Phantasie von diesem Meisterwerk werden mit einer subtilen Hommage an den Komponisten und sein Hinübergleiten in die strahlende Unsterblichkeit verbunden. So bilden Magie und das Jahr 1791 den roten Faden zur Programmierung unserer Konzerte, Bühnenproduktionen und aller weiteren Veranstaltungen."

 

Winterfest in Salzburg: Erfolgreiche Jubiläumsedition 2025

04.01.2026

Cirque Eloize (c) Magdalena Lepka
Cirque Eloize

Seit 25 Jahren ist Salzburg zumindest im Winter die „Circusstadt“ schlechthin. Auch in der Jubiläumsausgabe des Festivals folgten Winterfestbegeisterte der Programmierung von Robert Seguin und erlebten 75 Vorstellungen der fünf Compagnien Cirque Le Roux, Akoreacro, La Faux Populaire, Cirque Eloize und Michael Zandl.

Publikum und Künstler lieben die winterliche Zeltstadt, und so gelang auch in dieser Saison ein Abschalten des Alltags und ein gemeinsames Eintauchen in die Welt des Cirque Nouveau.

Bereits vor 10 Jahren verzauberte Cirque Le Roux die Besucher im Salzburger Volksgarten. Damals wie heute allabendlich Standing Ovations. Das überzeugende Rezept ist eine poetische Komposition, deren Zutaten betören: ein bildgewaltiges Bühnensetting, Akrobatik zum Staunen, eine Zeitreise durch drei Jahrhunderte und all das gegossen wie in einen mitreißenden Film. „Entre Chiens et Louves“ eröffnete das Festival am 26. November.

Tags darauf, am 27. November, lud La Faux Populaire in “Le Cabaret Renversé”. Julien und Juliette spielten mit alten Klischees der Mann-Frau-Beziehung. Ist die Frau sinnlich, sanft und fröhlich, der Mann mutig, agil und muskulös? Im charmanten Compagniezelt an kleinen runden Tischen erlebte man ein bizarres akrobatisches Kabarett, berührend und gleichzeitig sehr, sehr witzig.