Philipp Eng: Cockpit im Werksteam für 2026 fixiert

02.12.2025

BMW M Hybrid V8 (c) Cobb BMW M Motorsport
Eng im Hypercar

Verfrühte Weihnachten für Philipp Eng – jetzt ist es fix: Der Salzburger bekommt auch in der kommenden Saison ein Cockpit als BMW-Werkspilot.

BMW M Motorsport setzt bei den Line-ups für die beiden Hypercar-Programme 2026 in der FIA World Endurance Championship (FIA WEC) und der IMSA WeatherTech SportsCar Championship (IMSA-Serie) auf Konstanz. In der kommenden Saison kommen die gleichen acht BMW M Werksfahrer in den Cockpits der vier BMW M Hybrid V8 zum Einsatz wie 2025.

Die acht Fahrer für die BMW M Motorsport Werksprogramme in der FIA WEC und der IMSA-Serie heißen 2026 erneut: Philipp Eng (AUT), Robin Frijns (NED), Kevin Magnussen (DEN), Raffaele Marciello (SUI), René Rast (GER), Sheldon van der Linde (RSA), Dries Vanthoor (BEL) und Marco Wittmann (GER). Wie im vergangenen Jahr werden Vanthoor und van der Linde als Stammfahrer in beiden Rennserien ein Doppelprogramm absolvieren. Eng und Wittmann kehren für eine weitere komplette Saison nach Nordamerika zurück, wo das BMW M Team WRT den Einsatz vom BMW M Team RLL übernimmt. Damit fährt die belgische Mannschaft ab 2026 sowohl in der FIA WEC also auch in der IMSA-Serie mit dem BMW M Hybrid V8 Rennen.

 

Legends Grand Prix 2025: Faszinierende Premiere

06.10.2025

F1 Bolide von Niki Lauda (c) maic
Der Hingucker: Laudas F1 Bolide

Es war wohl die spannendste Motorsportsaison seit langem, die der Salzburgring in diesem Jahr mit gleich zwei Premieren hingelegt hat: Vor wenigen Wochen noch die ultramodernen Boliden des ADAC GT Masters und jetzt an diesem Wochenende der Legends Grand Prix 2025.

Highlight: F1-Ferrari von Niki Lauda

Zu sehen gab es historischen Rennsport mit Boliden aus unterschiedlichsten Epochen. Der „Star“ der Veranstaltung war zweifelsfrei der F1 Ferrari 312 B3, den Niki Lauda in seiner ersten Saison bei den Roten aus Maranello über den Asphalt hetzte. Es war vor allem sein Testauto, um das sich interessante Anekdoten ranken. So wurde für jede Rennstrecke ein spezieller Heckflügel gebaut, um die maximale Performance für das jeweilige Streckenlayout herauszuholen. Weil es schnell und kostengünstig gehen musste, schickte man Lauda damit erst einmal mit einem Holz-Heckflügel auf die Teststrecke, ehe dann ein renntaugliches Teil in Maranello herausgezaubert wurde.

Legends Grand Prix 2025 am Salzburgring

30.09.2025

Ring frei - für ein sporthistorisches Event der Extraklasse am Salzburgring: Der erste Legends Grand Prix vom 3. bis 5. Oktober 2025 verspricht mehr als nur Rennsport-Nostalgie. Es soll ein Fest für Familien werden - mit Jahrmarkt, Kunstausstellung, einem Konzert von Rusty und breitem Gastronomieangebot.

Die Stars sind die Boliden und ihre Piloten: Zahlreiche Gustostückerln an Formel-Boliden, Sportprototypen, Tourenwagen usw. aus der Vorkriegszeit bis in die 1990er-Jahre werden in fünf Klassen auf der Strecke frei bewegt. Es werden also keine Rennen gefahren, jeder Fahrer kann sein Tempo wählen – dies auch, um besonders „Ehrgeizige“ am Beschädigen der Preziosen zu hindern. Zusätzlich zu den „fahrenden“ Höhepunkten werden einige historische Fahrzeuge nur statisch im Fahrerlager oder den Boxen zu sehen sein.

Absolutes Highlight: Der  Sonderlauf „Niki Lauda“ - mit seinen Ex-Fahrzeugen March 723, Kaimann Formel V, BMW M1 Procar, Ford Capri u. a. Sein 1974er-Ferrari 312 T (The Loh Collection) wird im Fahrerlager zu sehen sein. 

ADAC GT Masters: Salzburgring bilanziert zufrieden

08.09.2025

ADAC GT Masters 2025 Salzburgring (c) maic
ADAC GT Masters 2025 Salzburgring

„Dieses Rennwochenende diente dazu, voneinander zu lernen“, bilanziert Salzburgring-Präsident Fritz Lehensteiner mit Blick auf das Debüt der High-Performance-GT3-Boliden des ADAC GT Masters. „Jetzt wissen wir: GT3-Autos passen perfekt auf den Salzburgring!“

Auch Geschäftsführer Ernst Penninger zog ein positives Fazit: „Rund 10.000 Zuseher haben spannenden Motorsport mit hochmodernen und historischen Fahrzeugen erlebt. Ich denke, alle Beteiligten hatten eine großartige Zeit. In den nächsten Wochen werden wir die Erfahrungen nutzen, um uns weiter zu verbessern.“

Das nächste Motorsport-Highlight im Nesselgraben folgt von 3. bis 5. Oktober: Beim Legends Grand Prix bringen Hersteller wie Porsche und Audi wahre Museumsschätze an den Salzburgring und setzen damit den motorsportlichen Schlusspunkt hinter die Saison 2025. 

ADAC GT Masters Salzburgring: "DTM 2027 in Salzburg müsste machbar sein"

07.09.2025

DTM-Feeling am Salzburgring (c) maic
Bringt der ADAC die DTM zurück?

Perfekte Premiere des ADAC GT Masters auf dem Salzburgring: Nach dem verregneten Trainingsauftakt präsentierte sich zum ersten Rennen des ADAC GT Masters der Nesselgraben im SalzburgerLand bei perfektem Rennwetter. Teams und Fahrer gingen mit großer Anspannung in das erste Rennen mit dieser Rennserie am Salzburgring. Die Ungewissheit war groß, ob auf der ultraschnellen Strecke gleich einmal die Fetzen fliegen werden – wie 1988 beim letzten DTM-Gastspiel auf dem Salzburgring. Das Konzept, den Startbereich weiter nach vorne zu legen - auf höhe der Boxenanlage - war eine gute Idee. Damit konnte etwas Tempo vor der ersten Kurve herausgenommen werden. 

„Heute war die Anspannung im gesamten Team spürbar. Wer sechs Jahre auf ein Ereignis hinarbeitet, fiebert entsprechend mit. Dass schließlich alles perfekt zusammengepasst hat und wir ein aufregendes Rennen gesehen haben, erfüllt mich mit Freude. Wenn wir das morgen noch einmal bestätigen und die Besucher glücklich sind, bin auch ich zufrieden“, so Ernst Penninger, Geschäftsführer des Salzburgrings.